The Suede Jacket: So kombiniert ihr die Wildlederjacke diesen Herbst
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Wildleder ist das Material dieser Saison: Jacken, Taschen, Loafer, Stiefel – überall sieht man diesen weichen, matten Look in Cognac, Schokobraun und Taupe. Und die Wildlederjacke ist das Teil, mit dem ihr den Trend am einfachsten in euren Alltag holt. Sie wirkt sofort hochwertig, macht Jeans und Strick erwachsener und hat diesen lässigen 70s-Vibe.
In diesem Edit zeige ich euch drei Wildlederjacken in drei Looks: von clean über sportlich bis cozy. Dazu gibt's meine Tipps, worauf ihr beim Kauf achten solltet, eine Auswahl an Jacken in jeder Preisklasse und alles zur Pflege, damit Wildleder nach dem ersten Regenschauer nicht aussieht wie nach drei Wintern. Alle Teile habe ich euch verlinkt.
Worauf ihr beim Kauf achten solltet
Wildleder ist nicht gleich Wildleder. Diese Punkte entscheiden, ob ihr lange Freude an eurer Jacke habt.
Echtes Wildleder oder Velours-Optik? Echtes Wildleder (oft Ziegen- oder Lammleder) ist weich, atmungsaktiv und bekommt mit der Zeit Charakter. Velours-Optik aus Polyester ist günstiger, leichter zu pflegen und oft sogar waschbar, altert aber weniger schön. Ein Blick aufs Etikett lohnt sich.
Die Farbe: Cognac und Tan sind die Klassiker und passen zu Denim, Creme und Schwarz. Schokobraun wirkt edler und urbaner, Taupe und Beige sind am weichsten und perfekt für Ton-in-Ton-Looks. Oliv ist die etwas mutigere Alternative.
Der Schnitt: Hemdjacken und Overshirts sind am vielseitigsten und funktionieren auch über Strick. Blousons und Bomber sind kürzer und betonen die Taille, ideal zu Röcken und High-Waist-Jeans. Modelle mit Stehkragen halten den Wind ab.
Passform: Wildleder gibt kaum nach. Probiert die Jacke deshalb mit einem dicken Pullover an und achtet darauf, dass die Ärmel auch mit angewinkelten Armen bis zum Handgelenk reichen.
Die Details: Sauber verarbeitete Nähte, gleichmäßiges, dichtes Velours und hochwertige Knöpfe oder Reißverschlüsse machen den Unterschied zwischen „sieht teuer aus“ und „sieht billig aus“.
Secondhand-Tipp: Echte Wildlederjacken findet ihr oft gut erhalten auf Vinted und Co. Leichte Gebrauchsspuren lassen sich mit einer Wildlederbürste meist gut aufarbeiten.
Look 1: Clean Classic

Suede jacket here // Turtleneck here // Pleated trousers here // Loafers here // Teddy bag here // Sunglasses here
Die cognacfarbene Wildlederjacke mit Hemdkragen und Knopfleiste ist der perfekte Einstieg in den Trend. Zum cremefarbenen Rollkragenpullover und einer schwarzen Bundfaltenhose mit weitem Bein wirkt sie klassisch, fast ein bisschen französisch, und passt vom Büro bis zur Kita-Abholung.
Die Loafer greifen das tiefe Braun der Jacke auf, die Teddy-Tote in Camel bringt Textur und Wärme ins Outfit. Die ovale Sonnenbrille mit goldenem Rahmen ist der moderne Bruch, der den klassischen Look jünger wirken lässt.
Pro Tipp! Tragt Brauntöne Ton in Ton, aber nie in exakt derselben Nuance. Dunklere Schuhe oder eine hellere Tasche als die Jacke lassen den Look gewollt wirken statt „im Set gekauft“.
Look 2: Off Duty

Suede jacket here // Half-zip sweater here // Jeans here // Riding boots here // Cap here // Tote here
Die olivfarbene Wildlederjacke mit Stehkragen ist das Investment-Piece dieser Edit: weich fallendes Ziegenveloursleder, überkreuzter Verschluss, elastischer Saum. Dazu ein braun melierter Troyer und hellblaue Jeans, die in flachen Reitstiefeln aus Leder stecken.
Die beige Cap ist der sportliche Bruch zu den klassischen Teilen, der große Shopper in Dunkelbraun nimmt alles auf, was ein langer Tag braucht. Oliv, Braun, helles Denim und Schwarz: eine ruhige Palette, die trotzdem lässig wirkt.
Styling-Trick: Den Troyer-Kragen etwas offen tragen. Dann liegen Stehkragen und Troyer nicht übereinander, und der Look bleibt locker.
Look 3: Weekend Cozy

Suede jacket here // Oversized sweater here // Balloon jeans here // Paisley scarf here // Sunglasses here // Suede tote here // Platform slippers here
Die dunkelbraune Wildlederjacke mit Lederkragen im Workwear-Schnitt ist das Lieblingsteil für entspannte Tage. Zum cremeweißen Oversized-Pullover und einer Balloon-Jeans wird daraus ein Look, der bequem ist und trotzdem angezogen aussieht.
Das Paisley-Tuch aus grobem Wollstrick und die transparente Pilotenbrille sind die modernen Akzente. Der weiche Wildleder-Shopper greift das Material der Jacke auf, und die gefütterten Plateau-Slipper machen den Look endgültig cozy.
Styling-Trick: Das Tuch zum Dreieck falten und lose über die Jacke legen, statt es eng zu binden. So wirkt es lässig und wärmt trotzdem.
Wildlederjacken in jeder Preisklasse
Ihr sucht noch die passende Jacke? Hier meine Auswahl, vom günstigen Einstieg bis zum Investment-Piece:
Günstig
Mittelklasse
Investment
Pflege: So bleibt Wildleder schön
Wildleder ist pflegeleichter als sein Ruf. Ein paar Regeln solltet ihr aber kennen.
Echtes Wildleder
Vor dem ersten Tragen imprägnieren und das regelmäßig wiederholen, besonders vor der Regenzeit.
Nass geworden? Bei Raumtemperatur auf einem breiten Bügel trocknen lassen, nie an der Heizung oder mit dem Föhn. Danach mit einer Wildlederbürste aufrauen.
Flecken trocken mit einem Wildleder-Radierer behandeln. Fettflecken nicht reiben, sondern lieber zur Lederreinigung bringen.
Richtig aufbewahren: luftig auf einem breiten Bügel, ohne Plastikhülle. Ein Baumwollbeutel schützt vor Staub.
Velours-Optik
Meist waschbar, aber haltet euch ans Etikett. Auf links drehen, Schonwaschgang, kein Weichspüler.
Nach dem Trocknen mit einer weichen Bürste in Strichrichtung auffrischen.
Loafer und Stiefel aus Leder
Regelmäßig eincremen und imprägnieren, gerade jetzt in der nassen Jahreszeit.
Stiefelspanner halten den Schaft in Form.
FAQ: Wildlederjacke kombinieren
Was ziehe ich unter eine Wildlederjacke an?
Feinstrick, Rollkragen, T-Shirts und Hemden funktionieren immer, für lässige Looks auch ein Hoodie. Wichtig ist, dass der Pullover unter der Jacke genug Platz hat.
Welche Farben passen zu einer braunen Wildlederjacke?
Creme, Weiß, Grau, Schwarz und Denim. Für Ton-in-Ton-Looks kombiniert ihr verschiedene Brauntöne, Akzente setzen Burgund oder Oliv.
Welche Schuhe passen zur Wildlederjacke?
Loafer, flache Reitstiefel, Ballerinas oder gefütterte Plateau-Slipper – je nachdem, ob der Look klassisch, sportlich oder cozy werden soll.
Kann man eine Wildlederjacke im Regen tragen?
Gut imprägniert verträgt sie leichten Regen. Bei Dauerregen lieber eine andere Jacke wählen. Nasses Wildleder langsam bei Raumtemperatur trocknen lassen und danach aufbürsten.
Echtes Wildleder oder Velours-Optik – was ist besser?
Echtes Wildleder ist langlebiger und altert schöner, Velours-Optik ist günstiger und pflegeleichter. Für ein Teil, das viele Jahre halten soll, lohnt sich Echtleder.
Ist die Wildlederjacke 2026 im Trend?
Ja, Wildleder ist eines der Schlüsselmaterialien der Saison Herbst/Winter 2026/27, bei Jacken genauso wie bei Taschen und Schuhen. Und als Klassiker bleibt die Jacke auch danach.
Drei Jacken, drei Looks: Wildleder gibt jedem Outfit sofort mehr Haltung, ob zur Bundfaltenhose, zu hellen Jeans oder ganz cozy mit Strick. Welcher Look ist euer Favorit? Schreibt es mir gern in die Kommentare. Und wer lieber auf Wachs und Cord steht, findet hier meine Edit zur Barn Jacket.


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